Euch und allen anderen Lesenden wünsche ich ein wunderbares 2026 voller guter Geschichten – egal, ob in Form von Büchern, Comics und Mangas oder in Form von Filmen, Serien, Games oder Hörspielen! Ich hoffe, ihr konntet die Zeit zwischen den Jahren genießen und hattet viel Zeit für die schönen Dinge! Meine Feiertage und mein Jahreswechsel hielten eine gute (aber trotzdem auch erschöpfende) Mischung bereit: Auf dem Programm standen Familie und Freundeskreis, Wandern, Sport, weihnachtliche Geschichten (Walters Moers‘ „Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ in der Hörbuchversion mit Andreas Fröhlich sowie Alexandra Benedicts „Das mörderische Christmas Puzzle“) und sogar Kino („Der Medicus 2“).

Zum Jahresbeginn schaue ich heute aber nicht auf mein Lesen zurück, sondern auf EURE Blogposts des letzten Quartals.


Zum Lesen

Sabine hat ihre Beitragsreihe „Stimmen die bleiben“ fortgesetzt. Mit Marie-Luise Kaschnitz rückt Sabine auf Binge Reading & More zum dritten Mal eine Autorin in den Mittelpunkt, die vielen noch unbekannt ist.

Andrea hat Lew Tolstois Klassiker „Krieg und Frieden“ gelesen. Auf danares.mag hat sie eine erfrischend ungewöhnliche Art der Zusammenfassung veröffentlicht und den Roman dabei auch im Kontext des aktuellen Krieges zwischen Russland und der Ukraine beleuchtet.

Gabriela hat auch diesen Advent genutzt, um uns auf ihrem Buchperlenblog Märchen aus aller Welt vorzustellen. Dieses Mal reiste sie mit uns nach Weißrussland in eine Geschichte über die unstillbare Gier und Missgunst eines reichen Mannes.

Zum Hören

Miss Booleana hat uns in einem Halloween-Special gleich zwei Hörspiele aus der ARD Audiothek vorgestellt: das labyrinthisch aufgebaute „Das Haus“ von Mark Z. Danielewski sowie das in die Jahre gekommene Hörspiel zu Gustav Meyrinks „Der Golem“. Über letzteres haben wir uns zu dritt in den Kommentaren noch weiter ausgetauscht, denn „Der Golem“ scheint – egal, als welches Medium – einfach nie zu überzeugen.

Zum Entdecken

Habt ihr schon mal vom „Flexiblen Schmökern“ gehört? Als ich Astrids Überschrift auf Leckere Kekse las, dachte ich zunächst, dass es um eine Veränderung ihres Leseverhaltens geht. Damit lag ich völlig falsch. Denn beim Flexiblen Schmökern handelt es sich um ein gemeinsames Lesen im Stil eines Silent Book Clubs: Lesende treffen sich, um eine Stunde lang im Buch ihrer Wahl zu lesen – ein anschließender Austausch ist möglich, jedoch kein Muss. Anders als beim Silent Book Club findet das Flexible Schmökern aber nicht jedes Mal am selben Ort statt, sondern an wechselnden, besonderen Orten, zu denen die Teilnehmenden vor Lesebeginn auch nähere Informationen erhalten.

Zum Nachdenken

Auf Buch-Haltung teilt Marius seine Gedanken über den (fehlenden) Nachwuchs in der Literaturkritik und zeigt auf, warum sich die Branche dabei selbst im Weg steht bzw. das Problem des fehlenden Nachwuchses zu Teilen auch hausgemacht ist.


Im Rahmen der 2014 vom Blog Bücherphilosophin initiierten Beitragsreihe “Die Sonntagsleserin” teile ich am ersten Sonntag es Monats eine Auswahl an Online-Beiträgen, die mir zuletzt besonders gefielen und die von euch entdeckt werden sollten.